Bettdecke

Weitere Informationen

Die Bettdecke ist ein Faktor, der den Schlafkomfort wesentlich beeinflusst. Sie sorgt dafür, dass der Körper während des Schlafs auf der richtigen Temperatur bleibt, muss aber gleichzeitig auch eine gute Durchlüftung gewährleisten.

 

Füllung

Bettdecken sind häufig mit Daunen gefüllt. Es gibt aber auch Bettdecken aus Wolle oder synthetischen Fasern.

 

Daunen

  • Hält die Wärme fest, ist aber dank des Luftkanalsystems dennoch gut durchlüftet.
  • Daunen und Federn werden oft gemischt; je höher der Daunenanteil, desto leichter und wärmer die Bettdecke.
  • Je gröber die Federn, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie durch die Bettwäsche hindurch zu spüren sind.

 

Wolle

  • Isolierend und feuchtigkeitsabsorbierend.
  • Weniger anschmiegsam und schwerer als Daunen.
  • In dünnen Sommerbettdecken manchmal mit natürlicher Wildseide gemischt.

 

Synthetikfasern

  • Für Allergiker geeignet.
  • Etwas weniger gute Durchlüftung, dafür aber entscheidend preisgünstiger als Daunen oder Wolle.
  • Maschinenwaschbar.

 

Kammern
Damit sich die Füllung einer Bettdecke im Laufe der Zeit nicht zusammenballen kann, wird die Decke meistens durch Steppnähte in Kammern eingeteilt. Hierfür gibt es verschiedene Methoden; die Kammern können beispielsweise quadratisch sein (Carrés) oder die Form von Bahnen haben.

 

Bezug
Der Bezug der Bettdecke muss so dicht gewebt sein, dass auch kleinste Federn nicht hindurchdringen können. Meistens wird hierfür hochwertige Baumwolle verwendet. Dieses Material nimmt Feuchtigkeit gut auf und gibt sie auch wieder leicht an die Umgebungsluft ab.
Bettdecken, die das „Nomite“-Gütesiegel der European Down and Feather Association tragen, sind für Hausstaubmilbenallergiker geeignet.

 

Vier-Jahreszeiten-Bettdecken
Außer Winter- und Sommerbettdecken gibt es auch Vier-Jahreszeiten-Decken, die aus zwei (oder mehr) abnehmbaren Teilen bestehen.

 

Bettdecken-Informationssystem
Der niederländische Verband der Bettdeckenhersteller (Stichting Promotie Dekbedden) hat in Zusammenarbeit mit dem Verbraucherschutzbund (Consumentenbond) einen einheitlichen Qualitätsstandard für Bettdecken entwickelt: Das Bettdecken-Informationssystem (Dekbed Informatie Systeem/DIS). Auf dem DIS-Etikett sind Kriterien vermerkt, die die Kaufentscheidung erleichtern: Füllung, Modell, Abmessungen, Bezug, Füllgewicht, Wärmeklasse, Gewichtsklasse, Gebrauchshinweise, Waschvorschriften und Garantiezeitraum.

 

4 Wärmeklassen


Das Bettdeckeninformationssystem unterscheidet vier Wärmeklassen:

  • Klasse 1: am wärmsten; für sehr kalte Schlafzimmer oder für Personen, die leicht frieren.
  • Klasse 2: durchschnittlich warm; für die meisten Menschen die beste Wahl
  • Klasse 3: dünner; für leicht beheizte Schlafzimmer.
  • Klasse 4: am dünnsten; für warme Schlafzimmer oder für Personen, die leicht schwitzen
    Winterbettdecken gehören meistens zur Klasse 1, Sommerbettdecken zur Klasse 4.